Schlauchverblisterung - Blistern der Medikamte mit unterschiedlichen Techniken

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Schlauchverblisterung

Bei der Schlauchverblisterung werden je nach Bedarf des Patienten die Arzneimittel in kleine, transparente Tütchen verpackt. Es handelt sich um eine maschinelle Blistertechnik, die wie die Heiß- und Kaltverblisterung als Einweg-Dosiersystem angelegt ist und vor allem in Blisterzentren angewendet wird. 
Schlauchverblisterung
Im Gegensatz zur Verblisterung mittels Blisterkarten können bei der Schlauchverblisterung mehr Arzneimittel in einem Tütchen versiegelt werden. Zwar trägt dies zu einer Einsparung der Materialkosten bei, birgt jedoch die Gefahr, dass die Medikamente miteinander reagieren. Daher sollte man bei der Verblisterung von mehr als einem Arzneimittel darauf achten, dass die Inhaltsstoffe der Medikamente nicht in Reaktion zueinander stehen. Mit der Blistertechnik der Schlauchverblisterung besteht jedoch die Möglichkeit, jedes Medikament einzeln oder Medikamente, die zum selben Zeitpunkt (z.B. nach dem Essen) eingenommen werden müssen, in separaten Tütchen zu versiegeln und diese sogenannte Unit-Dose nochmals in einem Tütchen (Multi-Dose), in welchem z.B. alle Wochenmedikamente des Patienten enthalten sind, zu versiegeln.

Inwieweit die Verblisterung mittels Schlauchblister oder Blisterkarten rentabel ist, muss jede Apotheke für sich entscheiden. Zahlreiche Apotheken nutzen aufgrund der übersichtlichen Kostenkontrolle und der einfachen Handhabung die Kartenverblisterung. Hierfür bieten sich zwei Verfahren an: die Kaltverblisterung und die Heißverblisterung

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